" /> Drei Rochlitzer Freunde; Wiederauferstehung des Kräuterbitter Rochlitzer Berggeist< /head> Über uns | Rochlitzer Berggeist

Der Impuls

Drei alte Rochlitzer haben eine Idee

2004 trafen sich drei ehemalige Rochlitzer, mittlerweile gestandene Männer, am Rande einer Geburtstagsfeier auf der Insel Hiddensee und reflektierten ihre Kindheit und Jugend in Rochlitz. Der Greifswalder Arzt Tilo Braune, der in Berlin lebende und arbeitende Maler und Graphiker Matthias Grimm und der Enkel Oscar Bermanns, der Berliner Verleger und Autor Stefan Loose versicherten sich gegenseitig der tiefen Verbundenheit mit ihrer sächsischen Heimatstadt. Eine positiv erlebte Kindheit im Tal der Mulde mit vielen erinnerten spannenden Geschichten trotz politischer Wirrnisse der Zeit ließen die Drei zu dem Schluss kommen, „Ihrer“ Heimat ein kleines „geistiges“ Geschenk zu machen. Stefan Loose wurde gebeten, in seinen Familienannalen nach der alten und bis dahin verschollen geglaubten Rezeptur des seinerzeit so begehrten Kräuterbitter Rochlitzer Berggeist zu suchen.
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Die Wiederauferstehung des Rochlitzer Berggeistes

Nach einigen Monaten war Looses Recherche erfolgreich, er übersandte dem nun glücklichen Ideengeber Braune die schreibmaschinengeschriebene Rezeptur des „Kräuterlikör Rochlitzer Berg - Geist“ mit dem letzten staatlichen Prüfzeugnis vom 4.12.1957, Warennummer 68 54 43 00.
Doch die Freude schlug rasch in Ratlosigkeit um: Diverse Zutaten des Likörs hießen z.B. Klosterliköressenz B, Nr. 2203 der Firma Schimmel oder Spezial-Bitter-Essenz der Firma Trepte & Ferko. Die Firmen existierten seit Jahrzehnten nicht mehr, Archivsuche brachte keine Ergebnisse. Wer konnte das in heutige Produktbegriffe übersetzen?
Ein renommiertes Labor analysierte auf der Basis der historischen Rezeptur die uns unkekannten Bestandteile und Essenzen und stellte eine Reihe von Geschmacksproben her.
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Ermutigende Episode – Es gibt noch eine Originalflasche Rochlitzer Berggeist

Ein Klassenkamerad des Autors berichtete, dass seine Mutter zu ihrer Hochzeit 1947 eine Flasche des Kräuterbitter geschenkt bekommen habe und sie noch immer ungeöffnet besitze. Die Anfrage bei der hochbetagten Dame mit der Bitte um einige Milliliter des Kräuterlikörs zur gas-chromatografischen Analyse der Probe beschied die Witwe mit den festen Worten: „Solange ich lebe, wird diese Flasche nicht geöffnet!“. Als sie Jahre später starb, war die Flasche verschwunden.
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Wir lassen uns nicht unterkriegen - Das Original wird wiederbelebt

Es folgten Anfragen bei diversen erzgebirgischen Likörherstellern mit nachweislich langer Familientradition. Im Sommer 2016 fand sich eine kleine Likörmanufaktur, deren Destillateur-Meister nach Blick in die Archive der Vorväter die Rezeptur entschlüsseln konnte, Geschmacksproben wurden verkostet und für gut befunden - es war geschafft!
Die Produktion unseres Kräuterbitter, des Rochlitzer Berggeistes, im Manufakturbetrieb ist angelaufen, die Unterstützung Rochlitzer Unternehmer, Touristiker, Heimatforscher und Schlossaktivisten gesichert, der Oberbürgermeister freut sich über die unerwartete Werbung für „seine/unsere“ Stadt Rochlitz.
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Den künftigen Genießern des Rochlitzer Berggeistes

Mögen die älteren Rochlitzer, die sich des Geschmacks unseres Kräuterbitter aus den 50er Jahren noch erinnern, den damals so beliebten Likör wiedererkennen und die jüngeren feststellen, dass auch unsere Altvorderen trotz oft schwieriger Zeiten wussten, was ein guter Tropfen wert war.
Möge der legendäre Rochlitzer Berggeist keinen Schabernack mit uns treiben, sondern - wie von alters her gute Tradition - Fleiß und Ehrlichkeit belohnen, Habgier und Wortbruch aber bestrafen; Rochlitz und seinen Bürgern eine gute Zukunft bescheren.
Unser Produkt, das Original lebt! Der Rochlitzer Berggeist ist wieder da!
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